5 Hoffnung

Die Hoffnung eröffnet die Zukunft, die jenseits des Horizontes liegt. Darüber hinauszudenken, eröffnet die Kraft der Veränderung.

 

 

Hoffnung ist: über den Horizont weiterzuschauen, hinter den Horizont denken.

 

Der Horizont bildet einen Übergang von vorher und nachher, von hier und dort; er positioniert mich gleichzeitig in der Zeit und im Raum.

 

Bilde ich selbst diesen Horizont?

 

Beim Aufstieg auf den Hinteren Wartenberg via Burghaldenstrasse bis zur Höhenstrasse lässt sich der Ort der Skulptur langsam entdecken und im Näherkommen rollt meine Sicht die bewölbte Fläche des Objektes langsam ab; sie erwartet etwas, hofft auf etwas.

 

Und Hoffnung gibt den Willen, diesen Horizont zu erlangen, auf ihn zu stehen und ihn zu überschreiten. Der Horizont ist eine nicht klar zu definierende Linie oder Zone, er erneuert sich solange ich mich weiter fortbewege, was dahinter ist, kommt auf mich zu, solange ich schaue.

 

Die Situation am Standort 5 ist für mein Projekt geradezu ideal.

 

Die Skulptur fügt sich mit seiner klaren Formsprache in den Kontext meiner künstlerischen Arbeit im Allgemeinen und zum Themas "Horizont" im Speziellen ein.

 

Andreas Spitteler, Paris (früher Muttenz)

 

Gedanken von Martina Müller zu diesem Werk bei der Einweihung im Jahr 2000

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